Clownvisite

Am Clownbesuchstag weht eine erfrischende Brise durch die Gänge, Zimmer und Krankenbetten. Nichts ist wie sonst… Spiel und Spaß machen sich breit und Unmögliches wird möglich. Das Komische hat viele Gesichter, Spielräume öffnen sich, Perspektiven wechseln, die Phantasie beflügelt. Das Spiel nimmt seinen Lauf. Dabei werden alle Kinder, deren Angehörige und Besucher, egal welchen Alters und Krankheitsbildes, besucht (außer der Besuch ist unerwünscht). Die clownesken Visiten kommen sowohl Kindern, die für kurze Zeit stationär aufgenommen sind, als auch schwerkranken und chronisch erkrankten Kindern auf der Intensivstation, Onkologie, Kardiologie und Dialyse zugute.
Clownbesuche erfolgen in enger Zusammenarbeit und Austausch mit Ärzten, Pflegepersonal, Pädagogen und Psychologen. Wichtige Informationen zu den einzelnen Patienten werden eingeholt, um im Spiel optimal und individuell auf das jeweilige Kind einzugehen, medizinische und pädagogische Notwendigkeiten zu beachten und Fettnäpfchen umgehen zu können.
Anschließend in die Umkleide zum Schminken, ins Kostüm schlüpfen, ein kleines Warm- Up und los geht’s. Das Spiel beginnt in dem Moment, in dem die Umkleide verlassen wird. Ein Clownbesuch läuft „Hand in Hand“ ab, immer zu zweit, von Zimmer zu Zimmer. Die Clowns präsentieren kein einstudiertes Programm, sondern entwickeln mit Sensibilität, viel Herz und Fingerspitzengefühl ein spontan improvisiertes Zusammenspiel mit Kindern, Besuchern, Eltern und nicht selten auch den Stationsmitarbeitern. Am Ende des Rundgangs, nach dem Umziehen werden die Eindrücke ausgetauscht, gegebenenfalls mit dem Klinikpersonal. Durch die Regelmäßigkeit der Besuche – erwünscht wöchentlich, derzeit 14-tägig – ist es möglich, Patienten und Personal als verlässlicher Partner lebensfroh zur Seite zu stehen.
Unsere Clowns besuchen derzeit 14-tägig folgende Kinderkliniken:
– Klinikum Nürnberg- Süd (seit 1999)
– Klinikum Fürth (seit 1999)
– Die Universitätsklinik Erlangen (Kinderstationen, Dialyse, Onkologie seit 2008)